Paradiesgarten

Ein Prinz besaß einmal eine wunderbare Bibliothek, die ihn über alles unterrichten konnte, nur nicht über den Garten des Paradieses. Eines Tages traf er die Mutter der vier Winde, und es gelang ihm, den Ostwind, der alle hundert Jahre zu diesem Garten zurückkehrt, um von der Quelle der Weisheit zu trinken, zu überreden, ihn auf seinen Flügeln mitzunehmen…

Kurzbeschreibung

„Paradiesgarten“ ist das Fragment einer Bühnenkomposition von Kandinsky nach einem Märchen von Hans Christian Andersen. Neben Tanz, Musik und Schauspiel, sollen auch Projektions-Malerei und farbiges Licht zum Einsatz kommen. Es geht um die Suche nach dem Paradies. Träume und Visionen tragen die Hauptperson, einen Prinzen, um die ganze Welt, über Länder und Meere zum Paradiesgarten. Da er gewohnt ist, alles zu bekommen, hält er sich nicht an die Vorgaben und verliert sein Glück.  Wir wollen den Verlust des eigenen Selbst im schnellen Tempo der Befriedigung aller Wünsche und Bedürfnisse erzählen. Dabei sollen parallel und gleichzeitig die Bilderflut unseres Informationszeitalters die Hauptperson und auch die Zuschauer herausfordern. Das Ziel ist die Wahrheiten des Andersen-Märchens in einer Bühnenkomposition aus Bewegung und Tanz, Wort/Klang und Musik und Licht und Farbe Kindern und Erwachsenen nahe zu bringen.

Besetzung:
2 Schauspieler, 1 Tänzerinn/Sängerinn/Geigerinn, 1 Maler, 1 Musiker
1 Kostüm, 1 Licht, 1 Ton

Technische Anforderungen:

Raumausstattung: Spielfläche mindestens 7 x 7m, weiße Rückwand, schwarze Seitenwände, wenn möglich heller Fußboden.

Projektion: Platz für 3 Overheadprojektoren samt Maler und kleinen Tisch im Zuschauerraum.

Musik: Platz seitlich im Zuschauerraum für den Live-Musiker mit Laptop und Keyboard dazu ein kleiner Beistelltisch (kein Flügel/Klavier nötig).

Ton: PA für Publikumsbeschallung (dem Raum angemessen), 2 Monitor seitlich der Spielfläche

Beleuchtung: Vorderlicht, Rücklicht, Top-Licht.

Gesamtdauer ca. 50 Minuten (ohne Pause) auch für Kinder ab 6 Jahren geeignet

UA: 13.Januar 2024, Exploratorium, Berlin

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Violett